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11/09: Filmkritik: Superman Returns





Der Film fängt mit den gleichen Lettereffektenan, wie der Ur-Film, was ihn schon sehr symphathisch macht. Auch ansonsten ist der Anfang nicht wirklich übel, aber danach zieht sich der Film nur so langweilig in die länge.

In drei Stunden rettet er ein komplettes Fluzeug, bekommt einen Kugelhaagel ab, rettet eine Autofahrerin, pußtet ein Feuer aus, fängt die fallende Kugel von Daily Planet auf und hebt eine Insel in den Weltraum. Klingt nicht übel, ist aber über die drei Stunden sehr wenig Filmaction für einen Superman.

Stattdessen wieder mal lange und in meinen Augen nicht enden wollende stupide Dialoge mit Lois Lane. Immerhin ist mit dem Sohn ein bischen Salz in die Suppe des faden Films getan worden. Man hätte doch ruhig auch mal Lana Lang einführen könen um hier eine Dreierbeziehung wie in den Comics erstellen zu können, aber das wäre wohl für den reinen Amerikaner nichts für die Leinwand.

Und der neue Supermanndarsteller Brandon Routh hat weder den Ausdruck noch den Witz wie damals Christopher Reeve. Aber Brandon Routh war schon als Cyclop in X-Men mehr als nur Fad. Einzig Kevin Spacey macht hier eine gute Rolle.

Ich verstehe nicht, dass man nach so vielen Jahren, nur einen eher schlechten und mäßigen Aufguß auf die Leinwand bringen kann.

Wer auch nur leichte Anzeichen von Müdigkeit hat, sollte diesen Film unbedingt meiden.

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29/07: Kino CineStar und Cineplex Capitol in Kassel und Filmqualität





Wie schon in Faule Filmvorführer? beschrieb ist es in Kassel bei den zwei größten Kinos, kaum möglich , sich einen Film ordentlich anzuschauen. Egal ob CineStar oder Cineplex Capitol, die Hälfte der Filme werden unscharf und verschwommen auf die Leinwand gebracht.

Sicher kann man sich beschweren und auf Behebung des Mangels bestehen, aber zum einen durchläuft man dann nicht selten die vollen Kinoreihen und zum anderen verpaßt man dann schon einiges vom Film, bis man einen der wenigen Zuständigen erwischt hat. Es kommt ja auch keiner der am Rand sitzenden Leute mal auf die Idee schnell mal rauszugehen und sich zu beschweren. Oder evtl. denken die ja auch, wenn man schon die Arschlochkarte eines Ausensitzes gezogen hat, dann sollen wenigsten alle gemeinsam an dem unscharfen Film leiden. Hab das Gefühl, das dies eine deutsche Mentalität ist. Bevor ich als einzelner etwas tue, damit alle davon profitieren, mache ich nichts und es dürfen dann alle mit mir darunter leiden.

Da zahl ich am Wochenende 8 Euro für einen Kinofilm und das ist alles andere als Preiswert oder Billig, sonder schon ein ordenlticher Happen Geld, damit ich mir erstmal viel Werbung ansehen muß. Zudem muß ich mir noch für meinen teuer bezahlten Eintritt auch noch anhören, das Raupkopien eine schlimme Sache sind und welche Strafen mich erwarten, obwohl ich hier teuer Geld ausgegeben habe um den Film zu sehen. Und zur Krönung des ganzen bekomme ich dann einen unscharfen und verschwommenen Film auf die Leinwand projeziert, wo mir nach kurzer Zeit die Augen tränen und ich Kopfschmerzen bekomme. Da läuft doch in dieser Kausalkette irgentetwas gewaltig schief.

Entweder stehen CineStar und Cineplex Capitol in Kassel dermaßen unter Preissdruck, dass sie an Personal sparen, was das Zeug hält und so kaum noch Leute übrig bleiben, die mal kurz nach Filmanfang die Filmschärfe einstellen können oder die Beschäftigten dort haben immense Sehschwächen und scheuen sich Brillen usw. zu benutzen, wie der Teufel das Weihwasser.

So sieht weder Service aus, noch überzeugt man so Kunden, dass man sich lieber einen Film im Kino anschaut, als sich von der ein oder anderen Quelle, den Film anderweitig zu besorgen und zu Hause anzuschauen.

Einen Vorteil hat das ganze natürlich auch für die Filmindustrie. Sie kann sich so sicher sein, das bei den Kinos CineStar und Cineplex Capitol in Kassel, keine Raupkopien gemacht werden. Denn auch Raupkopierer haben einen Ehrenkodex und versuchen ja die Filme immer in bestmöglicher Qualität zu erzeugen und dies ist in diesen Kinos kaum möglich.

Ich würde ja behaupten, in der einen oder anderen Form, ist diese Methode eher eine mangelhafte Art, gegen Raupkopierer vorzugehen!

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27/05: Filmkritik: X-Men - Der letzte Wiederstand





Die X-Men Filme gehören zu den besten Comicverfilmungen überhaupt und so war auch der Besuch des dritten Teiles Pflicht.

Der dritte Teil glänzt mit hervorragenden Effekten, lässt es aber an der Charakterbildung und Tiefgang wie bei den ersten beiden Teilen fehlen. Auch die ein oder andere Handlung wirft da die ein oder andere Frage nach der Logik auf. Hier merkt man deutlich den Wechsel der Regisseure.

Konnte Magneto im zweiten Teil mit hauchdünnem Metal schweben, benötigt er jetzt für sich uns seinen Arme plötzlich die komplette Golden Gate Bridge. Der Schachspieler und Stratege Magneto macht dies wozu? Um Autos als Wurfgeschosse in der Nähe zu haben? Zumindest wird die Brücke für die Filmgeschichte benötigt, damit auch die Armee sie ebenfalls benutzen kann um dann im falschen Moment aufzutauchen. Macht alles nicht sehr viel Sinn und wirkt mächtig konstruiert.

Und dann der wohl zu stimmungszwecken mißbrauchte plötzliche Wechsel von Tag zu Nacht, bei der Golden Gate Bridge Aktion ist für solch einen Film dieser Kategorie eher peinlich.

So kommt er zwar nicht wirklich an die ersten Teile heran, ist aber bestens für’s Popcornkino geeignet.

Und wer weiß, mit dem offenem Ende, hat man sich auch eine weitere Fortsetzung offen gehalten und ich hoffe, dass dann wieder Bryan Singer Regie führt.


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17/04: MARCO DI MARCO





Die künstleriche Ader scheint wohl in unserer Familie zu liegen. Mein Cousin Marco Di Marco ist als Schauspieler und Fotomodell unterwegs. So macht er Werbung für BOSS, Joop, Calvin Klein usw. und spielte als Schauspieler in zahlreichen Serien und Kinofilmen mit. So u.a. an der Seite von Anke Engelke oder in Serien wie der Lindenstraße usw.

Und die klasssische, spanische Gitarre pflegt er auch zu spielen.

Marco Di Marco




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15/04: Greenpeace Kinospot





Im Kino sah ich vor kurzen eine recht lange und gelungene Kinowerbung, bei dem man bis zum Ende hin spekulierte, wer denn nun für diesen Spot verantwortlich war. Des Rätsels Lösung war Greenpeace, welche zu ihrem 25 Bestehen den Alien Invasion Kinospot gemacht haben.

Hier ist der Greenpeace Alien Invasion Kinospot

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14/04: Simpsons Trailer





Noch recht wenig aber zum Kinofilm der Simpsons, gibt es jetzt zumindest schon den ersten Trailer.

Gefunden bei: popkulturjunkie.de

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11/03: Filmkritik: Walk the Line





Was soll man da noch groß sagen? Es ist eine gelungene Filmbiographie, die man gesehen haben sollte.

Joaquin Phoenix hätte sicherlich für diese Rolle den Oscar verdeint, denn er spielt Johnny Cash so überzeugend, dass man sehr schnell vergißt, man habe es hier mit einem Schauspieler zu tun. Selbst der Gesang, der von den Schauspielern selbst kommt ist hervorragend. Auch Reese Witherspoon spielt ihre Rolle überzeugend. Also kein Wunder, dass sie den Oskar für die beste weibliche Hauptrolle bekommen hat.

Leider sind die anderen Musikerlegenden dagegen eher schlecht besetzt worden. Ob dies nun daher gemacht wurde um nicht soviel von der Hauptfigur abzulenken oder um die Schauspieler umso mehr ins Licht und ihre gute Besetzung zu rücken, wird uns wohl verborgen bleiben.

Die Musik kommt dank sattem Bass sehr knackig und mitreißend rüber und weiß zu gefallen. Dieser Film gehört zum Besten, wenn es nicht sogar die beste Filmbiographie an sich ist, die durch Schauspieler dargestellt wird. Nicht zuletzt verdanken Sie dies, dem Star, Jojnny Cash und seiner Frau selbst, die diesen Film bis zu ihrem Ende, mit Rat und Tat begleitet haben.

Ein Film, der auch für Nichtmusiker sehr sehenswert ist.

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02/02: Filmkritik: Die Geisha





Ein Film der von Steven Spielberg Co-Produziert wird, steht meistens für gewisse Prädikate, die sich auch in diesem Film wiederfinden. Großartig in Bild gesetzte Kulissen und Landschaften, prächtige Bilder die einem in das richtige Kinoerlebnis geben.

So auch dieser Film, Die Geisha ist ein wahrer Augenschmaus an Kulissen und gibt ein prächtiges Farbspiel des alten Japans wieder. Die Charaktere sind zum Grossteil bekannt und geben ihre Rollen gekonnt wieder. Man taucht leicht ab in diesen Film und genießt die einem dargebotene Geschichte, die gut in Szene gesetzt ist. Keine dumme Geschichte, sondern eine spannende Erzählung, die den Konflikt der Frauen und den Wandel der Zeit erzählt. Natürlich ist hier das Thema Liebe der Motor der Geschichte und dies wird in guter Form wiedergegeben, ohne in Kitsch und Langeweile abzudriften.

Der Film lebt neben der guten Geschichte von den Bildern die man leicht und gerne auf sich wirken lässt. Der Tanz der Geisha im Theater, hat mich ein bisschen an eine japanische Inszenierung von Flashdance erinnert, wo die Tänzerin ihre Dusche auf dem Stuhl bekommt. Aber hier ist dies natürlich um einiges niveauvoller gemacht und prächtige Farben und Licht ziehen einen förmlich in den Bann.

Dies ist ein Film den man sich im Kino antun sollte, da er auf Bildschirmgröße einfach an Pracht verlieren wird.


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02/02: Filmkritik: Jarhead - Willkommen im Dreck





Bei Jarhead dacht ich, laut Versprechen der Werbung, an einen neuen Kriegsfilm, welcher sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzt. Die ein oder andere Kritik findet sich zwar wieder aber ansonsten ist dieser Film einfach zu sehr Hollywood und zu sehr auf Amerika ausgerichtet, was nicht wirklich gefällt.

Hier geht es einfach zu sehr um die armen amerikanischen Soldaten, die zugegebenermaßen genauso verarscht werden, wie der Rest der Welt, aber ich finde dies einfach zu einseitig. Kann mir aber vorstellen, dass gerade solche Filme in Amerika gut laufen, weil sie das Thema über ihre eigenen Leute herüberbringen, aber dies ist wohl für uns Europäer einfach zu primitiv, eine zu einseitige Sichtweise.

Das Geld für diesen Film hätte ich mir besser sparen können.


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02/02: Filmkritik: Dick und Jane: Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen





Dick und Jane ist wieder mal eine gelungene Komödie mit einem etwas zu flachem und abruptem Ende, aber trotzdem eine sehenswerte Komödie. Jim Carrey weiß hier gut zu gefallen und man hält sich hier gerne mal den Bauch vor Lachen.

Sehr gut gefallen hat mir die Roboter-Szene, wo Dick und Jane mit einem Stimmverzerrer einen Überfall machen und Jim Carrey dabei all seine Register zieht. Dies ist eine Stelle, die ich mir später auf DVD bestimmt an die 20 mal anschauen werde.


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